Eingewöhnung in die Kindertagespflege
Wenn sich die Eltern für ein Tagespflegeverhältnis entschieden haben, beginnt die Eingewöhnungszeit. Dies ist der sensibelste Teil des Tagespflegeverhältnisses. Hier wird der Grundstein für das Vertrauensverhältnis zwischen Kind, Tagespflegeperson und Eltern gelegt.
Wie läuft die Eingewöhnung ab?
Wir praktizieren ein flexibles Eingewöhnungskonzept, das sich am jeweiligen Kind orientiert. Die Eingewöhnung dauert in der Regel 2 bis 4 Wochen, in der die Kinder gemeinsam mit ihrer Mutter, ihrem Vater oder einer anderen Bezugsperson kommen.
Schritt-für-Schritt: Die Eingewöhnungsphasen
- 1.–4. Tag: Kind kommt mit Bezugsperson, bleibt jeweils 1–2 Stunden am Vormittag
- 5. Tag: Beide bleiben bis zum Mittagsschlaf
- 6. Tag: Bezugsperson geht für ca. 30 Minuten weg, bleibt aber in Rufbereitschaft
- Ab Tag 7: Individuell auf das Kind abgestimmt, schrittweise Verlängerung der Betreuungszeit
Die Zeiten sind Richtwerte – wir passen uns immer an das individuelle Tempo und die Bedürfnisse Ihres Kindes an.
Warum ist die Eingewöhnung so wichtig?
Kleine Kinder brauchen Zeit, um Vertrauen aufzubauen. Die Eingewöhnung dient dazu:
- Das Kind lernt die neue Umgebung kennen – mit der Sicherheit der Bezugsperson im Rücken
- Wir als Tagesmütter lernen das Kind kennen: seine Gewohnheiten, Vorlieben, Signale
- Ein stabiles Vertrauensverhältnis entsteht – die Grundlage für alles Weitere
- Trennungsängste werden sanft und schrittweise überwunden
Häufige Fragen zur Eingewöhnung
Wie lange dauert die Eingewöhnung?
In der Regel 2 bis 4 Wochen. Manche Kinder sind schneller, andere brauchen etwas mehr Zeit. Wir orientieren uns immer am Kind – nicht an einem starren Zeitplan.
Muss ich als Elternteil dabei bleiben?
In den ersten Tagen ja – das ist bewusst so geplant. Ihre Anwesenheit gibt Ihrem Kind Sicherheit und erleichtert den Übergang enorm. Ab dem 6. Tag können Sie sich für kurze Zeit entfernen, sind aber erreichbar.
Was passiert wenn mein Kind viel weint?
Weinen ist eine normale Reaktion – Ihr Kind kommuniziert damit, dass es eine Veränderung erlebt. Wir haben viel Erfahrung darin, Kinder behutsam zu begleiten. Wenn das Weinen anhält oder das Kind sich nicht beruhigen lässt, sprechen wir sofort mit Ihnen.
Was soll ich zur Eingewöhnung mitbringen?
Gerne darf Ihr Kind ein vertrautes Kuscheltier oder ein Übergangsobjekt von zuhause mitbringen. Das gibt zusätzliche Sicherheit in der neuen Umgebung.
Haben Sie noch Fragen zur Eingewöhnung? Wir beraten Sie gerne: 0157-51638122 oder die.10.kobolde@gmail.com
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